Fachkonferenz Geschichte am 3. 4. 2003
Beschluss zur Umsetzung von methodischen Arbeitsformen und der Erweiterung der Quellengattungen in der Sek. II
Bezug zum Lehrplan, S. 54 f., S.74f. und S.79f. (Beispielsequenz)
Zu trennen ist zwischen der Erweiterung der Quellengattungen über die Primär- und Sekundärquellen sowie die wissenschaftliche Sekundärliteratur hinaus und der Einübung von zunehmend selbstständiger anwendbaren methodischen Arbeitsformen.
Als Grundlage der Arbeit mit Primärquellen gilt das in der Fachkonferenz beschlossene Papier zur modellhaften Analyse schriftlicher historischer Quellen, das ab der 11.1 fortlaufend und erweiternd eingeübt wird.
Für die Arbeit an Sekundärquellen kann ein Textauszug aus „Methodenarbeit im GU, Cornelsen-Verlag, S.28f. herangezogen werden.
Für die Unterrichtshalbjahre 11.1-13.2 beschließt die Fachkonferenz Geschichte die Einführung von Arbeitsformen und Erarbeitung von Quellengattungen bzw. historischer Sekundärliteratur in der folgenden Reihenfolge:
11.1
Quellenanalyse: Verfasser, Adressat, Quellenart, Kontext, Hypothesenbildung, Thesenbildung; Kurzreferat; Einführung in die Bildanalyse
11.2
Analyse von gemalten Bildquellen und Zeichnungen (u.a. Karikaturen)
12.1
Interpretation von Statistiken und Grafiken; Analyse von Bild- und Fotoquellen
12.2
Techniken der Facharbeit (Recherchieren...); Interpretation von Bild, Collage, Plakat; kontroverse historische Urteile der Fachwissenschaften (u.a. Historikerstreit); Analyse von Malerei und Architektur
13.1
Kontroverse Auseinandersetzung um Theorienbildungen (Kalter Krieg) und Fachbegriffe (Imperialismus); Analyse von Karikaturen, Analyse von Filmdokumenten
13.2
Integration und Wiederholung
Zur Methodenarbeit siehe auch den methodischen Arbeitsteil im „Geschichtsbuch Oberstufe, Bd.2“, Cornelsen-Verlag.