Wie viel Ackerfläche steht jedem Menschen weltweit zur Verfügung – und wie wird diese Fläche derzeit genutzt? Mit diesen und weiteren Fragen beschäftigte sich die Klasse 10c bei einem vierstündigen Workshop auf dem Weltacker am Schultenhof.
Vor Ort erfuhren die Schülerinnen und Schüler anschaulich, wie begrenzt die weltweit verfügbare Anbaufläche ist und welche Herausforderungen sich daraus für die Ernährung der wachsenden Weltbevölkerung ergeben. Gemeinsam untersuchten sie, wofür die vorhandenen Flächen aktuell genutzt werden und welche Möglichkeiten es gibt, Landwirtschaft und Ernährung nachhaltiger zu gestalten.
Auch das praktische Arbeiten kam nicht zu kurz: In Kleingruppen stellten die Schülerinnen und Schüler eine leckere und nachhaltige Bowl aus Bulgur, Couscous, Salat, Paprika, Nüssen und weiteren Zutaten her. Dabei wurde deutlich, dass nachhaltige Ernährung nicht nur eine Frage globaler Zusammenhänge ist, sondern auch im eigenen Alltag beginnen kann.
Ein weiterer Schwerpunkt des Workshops waren die Konzepte des ökologischen Fuß- und Handabdrucks. Während der ökologische Fußabdruck die Auswirkungen unseres Handelns sichtbar macht, richtet der Handabdruck den Blick auf Möglichkeiten, gemeinsam Veränderungen anzustoßen und nachhaltige Strukturen zu fördern.
Der Besuch auf dem Weltacker verband anschauliche Informationen, gemeinsames Nachdenken und praktisches Ausprobieren. So konnten die Schülerinnen und Schüler globale Zusammenhänge besser verstehen und konkrete Ideen für einen verantwortungsvollen Umgang mit unseren Lebensgrundlagen entwickeln.




