Courage

Die Courage-AG für Vielfalt, Toleranz und ein respektvolles Miteinander ist wieder aktiv!

Als Inhaber des Labels „Schule ohne Rassismus, Schule mit Courage“ sehen wir uns in der Pflicht, einen Teil zum Erhalt dieses Zertifikats beizutragen. Auf diese Weise können wir ein Zeichen gegen Fremdenfeindlichkeit und Diskriminierung in Dortmund, insbesondere im Stadtteil Dorstfeld, setzen und uns für eine bunte Gesellschaft engagieren.

Aber sollte ein Label der einzige Grund für eine solche AG sein?

Wir möchten uns für die Gleichbehandlung aller Menschen in der Gesellschaft einsetzen und auf mögliche Probleme bezüglich Rassismus, Intoleranz und Diskriminierung aufmerksam machen.

Dazu haben wir Projekte wie z.B. das Sammeln von Fingerabdrücken gegen Rassismus veranstaltet.

Wer sich für unsere Arbeit interessiert oder vielleicht sogar Lust hat, mit uns aktiv zu werden, ist herzlich eingeladen, vorbeizuschauen. Wir freuen uns auf euch, denn nur gemeinsam können wir es schaffen, Vielfalt, Toleranz und ein respektvolles Miteinander zu einer Selbstverständlichkeit zu machen.                                 

                                                                                                                                                                                                                EURE COURAGE-AG

Wir treffen uns immer mittwochs in der 7. Stunde im Raum C010.

Für weitere Informationen könnt ihr euch gerne bei Herrn von der Ecken oder Herrn Mierwald melden.

Die AG ist geöffnet für die Schüler*innen ab der Jahrgangsstufe 7.

Chronologie

     Seit Ende des Jahres 2000 besteht am RSG die CourAGe, eine Arbeitsgemeinschaft von Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufen 8 bis 13, die sich mit den Problemen des Rechtsradi-kalismus, des Antisemitismus und Rassismus auseinandersetzt. Die Tätigkeit dieser Gruppe ist vielfältig. Neben der Teilnahme an Diskussionsveranstaltungen und Demonstrationen gegen den aufkommenden Rechtsextremismus stehen Aktionen und Veranstaltungen, die das Ziel haben, die o.g. Probleme ins Bewusstsein der gesamten Schülerschaft zu rücken. Leitender Gedanke aller bis-herigen Tätigkeiten und Aktionen, die unten aufgeführt sind, war der Grundsatz, „wider das Ver-gessen“ aktiv zu sein.
 März 2001:   Lebensbericht des jüdischen Autors Sally Perel („Ich war Hitlerjunge Salomon“)
 Mai 2001:    Ausstellung zum Kriegsende 1945
November 2001:    • Ausstellung zum Gedenken an die Reichspogromnacht vom 9.11.1938 mit Bezug auf die Terroranschläge auf das World Trade Center
• Bildung einer Menschenkette vom RSG bis zur Barbara-Kirche in Dortmund-Dorstfeld, dort Gedenkgottesdienst mit jüdischen, christlichen und muslimischen Gebeten und Texten
Dezember 2001:    • Sammelaktion zugunsten der Aids-Hilfe
 Mai 2002:    • Ausstellung und Powerpoint-Präsentation zum Gedenken an die Bücher-verbrennung der Nazis im Mai 1933 und an deren diffamierende Maß-nahmen gegen „entartete“ Schriftsteller, Musiker und bildende Künstler
 November 2002:    • Teilnahme am „Training gegen Rechts“ des Internationalen Bildungs- und Begegnungswerks (IBB) in der JH Biggesee.
 Mai 2003:    • Konzert „Aktiv gegen Rechts“ mit den Bands „Stubenrain“, „Skull-breakers“ und „Sheronda“ im Musiktheater PIANO in Lütgendortmund, gleichzeitig eine Ausstellung über die rechte Musikszene in Deutschland
 Mai 2003:    Der Reinerlös des Konzerts von Euro 1000 kommt dem „Haus Noah“, in dem Jugendliche aus Kriegsgebieten betreut werden, zugute..
 November 2004:    • Filmprojekt für die Mittelstufe, gleichzeitig Ausstellung über die histori-schen Hintergründe der Filme und ihre Regisseure
Jg. 8: „Das Leben ist schön“
Jg. 9: „Der Pianist“
Jg. 10. „Schindlers Liste“
 Mai 2005:    • Erinnerung an das Kriegsende und an den Tag der Befreiung Deutsch-lands vor 60 Jahren mit Hilfe eines Transparents mit Picassos Friedens-taube über dem Schuleingang und eines „Denk-Zettels“ mit Auszügen aus der berühmten Weizsäcker-Rede
 Mai 2006    • Fahrt nach Krakau
• Besuch des Vernichtungslagers
Auschwitz-Birkenau
 November 2006:    • Konzert „Nazis haben kurze Beine – Konzert gegen Rechts“ mit den Bands „New Days Addiction“, „Andrea Sunrise Dolphin“, „Myscodil“ und „The Flaw“ im Musiktheater PIANO in Lütgendortmund
     • Der Reinerlös des Konzerts in Höhe von Euro 600 übergaben Mitglieder der CourAGe an den Dortmunder Arbeitskreis „Dortmund gegen Rechtsextremismus
 April 2008:    Die Schule wird im Rathaus der Stadt als Agenda 21 Schule ausgezeichnet. Unter Leitung von Fr. Geyer, Frau Stierzowsky-Mengel, Hr. Limberg und Hr. Laumann werden in einer offiziellen Feier die Preise für die Agenda-Projekte sowie die CourAGe von NRW Minister Uhlenberg und Oberbürgermeister Dr Langemeyer entgegengenommen
 Mai 2008:    • „Nazis haben kurze Beine“ – Rockkonzert der CourAGe und der SV des RSG gegen Rechts im FWZ
 September 2008:    • Aktionstag gegen Rechts. Zu Gast Sally Perel (Hitlerjunge Salomon)
     und Mirko Englich, Silbermedaillengewinner in Peking 2008
 März 2009:    • In der letzten Wochen wurde unsere Schule erneut mit Plakaten be-schmiert, neonazistische Internetadressen wurden als Papierschnipsel verteilt. Das RSG wehrt sich gegen den braunen Sumpf in Dorstfeld!
 April 2009:  

 • Ein Kamerateam des WDR besuchte das RSG, um über die neonazisti-schen Umtriebe in Dorstfeld zu berichten. Es informierte sich über die Aktivitäten der CourAGe begleitet die Mitglieder der AG durch Dorstfeld auf der Spurensuche nach rechtsradikaler Propaganda.
• Dieser Bericht wurde im WDR-Magazin Cosmo TV gesendet.

Dezember

2018:

 

Fingerabdruck-Aktion der Courage-AG

Wir setzen gemeinsam ein Zeichen gegen Rassismus

Fingerabdrücke sammeln am Tag der offenen Tür

Am 1. Dezember 2018 waren wir wieder da. Die wiederbelebte Courage-AG startete zu ihrer ersten Aktion seit April 2009 und vertrat am Tag der offenen Tür ihre Position mit dem Projekt „Fingerabdrücke gegen Rassismus“. 

Zuerst trafen die Eltern mit ihren Kindern ein, um die Schule zu besichtigen. Dies war unsere Chance, auf uns aufmerksam zu machen. Unser Stand wurde von Meryem, Freya und Lennart betreut, welche die Kinder, Eltern und Lehrer*innen fragten, ob sie Interesse an unserer Aktion hätten und so Aufmerksamkeit erzeugen konnten. Die Beteiligten setzten ein Zeichen gegen Rassismus, indem sie eine Farbe aussuchten, ihren Finger hineintunkten, auf eine Leinwand ihren Fingerabdruck druckten und anschließend unterschrieben. Wir haben uns für einen Fingerabdruck entschieden, da dieser eine große Aussagekraft hat. Ein Fingerabdruck sagt nämlich viel mehr aus als eine Unterschrift, da man sich hierfür schmutzig machen muss und eine aktive Auseinandersetzung stattfindet. Ein Fingerabdruck kann nicht gefälscht werden, da jeder einzigartig ist. Das kann auch auf unser Aussehen übertragen werden, da wir alle unterschiedlich sind. Dennoch können wir alle zusammenleben oder auf einer Leinwand gemeinsam existieren. Wir erhielten durch diese Aktion viel Lob und auch neue Mitglieder, weshalb neue Projekte in Zukunft mit noch größeren Anstrengungen unternommen werden können.

Aktionsbericht vom Sportfest des 8. und 9. Jahrgangs:

Am 11.Dezember 2018 fand wie jedes Jahr das Sportfest der 8ten und 9ten Klassen statt. Doch in diesem Jahr waren auch wir, die Courage-AG, vor Ort.

Jeder der sich gegen Rassismus und für Courage an unserer Schule einsetzen wollte, konnte mit seinem Fingerabdruck ein Zeichen setzen. Die Aktion war ein voller Erfolg, denn wir haben viele Fingerabdrücke gesammelt, wodurch das gewünschte Zeichen für unsere Schule gesetzt werden konnte. Allerdings ist uns aufgefallen, dass nicht alle Schüler*innen dazu bereit waren, einen Fingerabdruck und damit eine klare Position gegen Rassismus abzugeben. Die Gründe hierfür sind uns nicht bekannt, machen uns jedoch darauf aufmerksam, dass wir unsere Arbeit kontinuierlich fortführen sollten.  

Insgesamt sind wir aber auch mit diesem Teil der Aktion sehr zufrieden.

Fingerabdrücke gegen den Rassismus in den Pausen

Am 07.12.2018 veranstalteten wir, die Courage-AG, in der Pausenhalle unserer Schule ein großartiges Projekt: „Fingerabdrücke gegen Rassismus“.

In der ersten und zweiten Pause sammelten wir auf zwei Leinwänden bunte Fingerabdrücke, die die Schüler*innen hinterließen, um ein Zeichen gegen Rassismus zu setzen. Jeder, der einen Fingerabdruck hinterlassen wollte, tauchte seinen Finger in eine beliebige Farbe, setzte das Zeichen auf eine Leinwand und schrieb den eigenen Namen darunter. Die Schüler*innen, die schon einen Fingerabdruck hinterlassen hatten, erzählten ihren Mitschüler*innen von unserem Projekt und sorgten so für einen unaufhörlichen Betrieb an unserem Stand.  Am Ende der zweiten Pause waren beide Leinwände voll mit Fingerabdrücken jeglicher Form und Farbe. Sehr viele waren dazu bereit, einen Finger für einen guten Zweck schmutzig zu machen.

Meryem, Fabienne, Valeria und Mehlika im Auftrag der Courage-AG, Februar 2019

 

April 2019

 

Wir haben ein neues Logo!

Neuigkeiten, Aktionen und Projekte

Ein neues Logo für die Courage-AG…

Ein neues Logo für die Courage-AG…

Die Courage-AG freut sich über ihr neues Logo für Vielfalt, Toleranz und ein respektvolles Miteinander und bedankt sich auf diesem Weg für die künstlerische Gestaltung bei Nikola aus der Klasse ...

Fingerabdruck-Aktion der Courage-AG: Wir setzen gemeinsam ein Zeichen gegen Rassismus

Fingerabdruck-Aktion der Courage-AG: Wir setzen gemeinsam ein Zeichen gegen Rassismus

Fingerabdrücke sammeln am Tag der offenen Tür Am 1. Dezember 2018 waren wir wieder da. Die wiederbelebte Courage-AG startete zu ihrer ersten Aktion seit 2016 und vertrat am Tag der offenen ...