Ready Set Go – Das RSG beim Phönix-Halbmarathon

Ready Set Go: Am 03.10.2018 fand der 7. Phönix-Halbmarathon in Dortmund statt. Wie in den letzten Jahren nahm auch das RSG wieder daran teil und mit 111 Schülerinnen und Schüler waren sie wieder gut mit am Start. Glücklicherweise gibt es wie in den Jahren zuvor kein Regen, so als wäre das langsam Tradition. Doch die Frage ist: Wie wird das RSG in diesem Jahr abschneiden?

Bereits früh am Tag sind die Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Phönixsee und erhalten ihre Nummern und Zeitmesschips von ihren Lehrern oder den Organisatoren. Bei kalten Temperaturen von gerade mal 8 Grad wärmen sich die Läufer für den ersten Lauf auf. Der erste Lauf ist der Lauf der Jungs des 2003er Jahrgangs. Sie sammeln sich am großen Anfangstor und warten auf den Countdown zum Start. Unter dem wolkenreichen Himmel strahlt die Morgensonne hervor, während die Läufer loslaufen. Beim Start gibt es ein großes Getümmel, weshalb auch der ein oder andere Läufer beim Versuch die anderen zu überholen hinfällt. Während die Läufer laufen unterhält der Moderator die Zuschauer, indem er von den vergangenen Phönixläufen erzählt. Dann, nach nur vier Minuten, überquert der erste Läufer das Ziel, leider keiner des RSGs. Aber nur kurze Zeit später folgen die ersten Läufer des RSGs. Unter Beifall der Zuschauer, bestehend aus Lehrern, Eltern und Fans, schaffen es die restlichen Läufer ebenfalls über das Ziel. Die Läufer erhalten für ihre gute Leistung Medaillen und eine Erfrischung. Der Geruch von Popcorn, welches ebenfalls an die Läufer verteilt wird, liegt in der Luft.

Es gibt eine kurze Pause bevor der 1,5 km Lauf der Mädchen angekündigt wird. Die Mädchen des 2003er Jahrgangs sammeln sich und wärmen sich noch mal vor dem Lauf, durch dynamisches Dehnen, auf. Erneut beginnt der Moderator den Countdown, wonach die Läuferinnen loslaufen. Diesmal gibt es am Anfang kein Gedränge und sie können normal ihren Lauf beginnen. Zudem steigt die Temperatur stetig an, sodass die Läuferinnen unter relativ angenehmen Temperaturen laufen können. Wie beim ersten Lauf läuft ab ca. 4min (4.23 min) die erste Läuferin über das Ziel. Leider ist der Abstand zu der ersten RSG-Läuferin etwas größer, dennoch erreichen die RSG-Schülerinnen das Ziel mit guten Zeiten. Auch nach diesem Lauf erhalten die Läuferinnen ihre Belohnung in Form von Medaillen und Erfrischungen.

Jetzt steht nur noch der letzte Lauf mit RSG-Schülern an, nämlich der 3,3 km Lauf der Jungs und Mädchen zusammen. Noch einmal sammeln sie sich vor dem Anfangstor und bereiten sich vor. Der Moderator motiviert sie und beginnt danach erneut den Countdown. Die Läufer starten, doch leider gibt es ein großes Getümmel zu Beginn. Schon am Anfang werden die verschiedenen Laufmethoden erkannt. Die Einen suchen ein konstantes Tempo und die Anderen starten eher langsam. Nach fünf Minuten starten andere Läufer verspätet, weil sie anscheinend die Ankündigung verpasst haben. Zu ihrem Glück wird die Zeit erst mit dem Überqueren der Startlinie gemessen. Die Strecke ist ziemlich lang, deshalb kommen die ersten Läufer erst nach über 12 Minuten an. Der erste RSG-Schüler kommt nach ca. 15 min an und ist damit einer der Besten dieses Laufes. Die Freude bei den Lehrern ist spürbar den auch sie feuern die weiteren Läufer des RSGs an.

Ein Schüler des RSG beschreibt es als ein „schönes Gefühl“ übers Ziel gekommen zu sein auch wenn seine Lunge wehtue. Sogar Michael Wetekam, ehemaliger Schulsozialpädagoge des RSG, ist beim Phönixlauf dabei um ehemalige Lehrer, Schüler und ihre Eltern wiederzusehen. Er beschreibt den Phönixlauf als eine „schöne Veranstaltung, ohne Leistungsdruck“ und dass dieser „Wettbewerb“ gut für die Schüler sei. Auch Mathias Bartmann ist stolz auf seine Schüler und froh dass sie „lächelnd über das Ziel“ gelaufen sind.

Auch wenn das RSG in diesem Jahr keinen ersten Platz erreicht hat, können die Schüler und Schülerinnen stolz auf ihren Leistungen sein.

Marco, Celine (Q1)

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