Reinoldus- und Schiller-Gymnasium

Kunst: Eine kreative Auseinandersetzung mit William Kentridge

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Ein hal­bes Jahr lang beschäf­tig­te sich unser Kunst­kurs inten­siv mit dem Künst­ler Wil­liam Ken­tridge und sei­nen außer­ge­wöhn­li­chen Bild­wel­ten. In Klein­grup­pen setz­ten wir uns mit sei­nen Wer­ken, sei­ner beson­de­ren Bild­spra­che und sei­nen künst­le­ri­schen Tech­ni­ken auseinander.

Im Mit­tel­punkt unse­rer Arbeit stand die eige­ne krea­ti­ve Umset­zung. Dabei ent­wi­ckel­ten die ein­zel­nen Grup­pen indi­vi­du­el­le Bild­ideen und beschäf­tig­ten sich über meh­re­re Mona­te hin­weg mit deren Gestal­tung. Inspi­riert von Ken­tridges Stil expe­ri­men­tier­ten wir mit unter­schied­li­chen Mate­ria­li­en, Tech­ni­ken und Gestal­tungs­mög­lich­kei­ten. Schritt für Schritt ent­stan­den so viel­fäl­ti­ge Kunst­wer­ke, in denen jede Grup­pe ihre eige­nen Ideen und Inter­pre­ta­tio­nen verwirklichte.

Bevor wir mit der eigent­li­chen Gestal­tung begin­nen konn­ten, muss­ten zunächst die vor­han­de­nen Lein­wän­de vor­be­rei­tet wer­den. Auf die­sen befan­den sich bereits älte­re Moti­ve, die wir in einem ers­ten Schritt abschlei­fen und anschlie­ßend mit meh­re­ren Grun­die­rungs­schich­ten über­de­cken muss­ten. So ent­stand eine neue Grund­la­ge für unse­re eige­nen künst­le­ri­schen Ideen.

Ein beson­de­rer Moment des Pro­jekts war ein gemein­sa­mer Besuch in unse­rer Pau­sen­hal­le kurz vor der Fer­tig­stel­lung. Dort betrach­te­ten wir die Bil­der an ihrem spä­te­ren Aus­stel­lungs­ort und brach­ten sie an die vor­ge­se­he­nen Stel­len. Gemein­sam über­leg­ten wir, wel­che Ver­än­de­run­gen und Ver­bes­se­rungs­mög­lich­kei­ten sich noch anbie­ten, um die Gesamt­wir­kung der Bil­der zu optimieren.

Beson­ders span­nend war dabei der gesam­te Arbeits­pro­zess: Von den ers­ten Über­le­gun­gen und Ent­wür­fen über die Vor­be­rei­tung der Lein­wän­de bis hin zur fer­ti­gen Umset­zung konn­ten wir unse­re krea­ti­ven Fähig­kei­ten erpro­ben und wei­ter­ent­wi­ckeln. Gleich­zei­tig lern­ten wir, inner­halb der Grup­pen zusam­men­zu­ar­bei­ten, Ideen aus­zu­tau­schen und gemein­sam Lösun­gen zu finden.

Nach einem hal­ben Jahr inten­si­ver Arbeit sind zahl­rei­che indi­vi­du­el­le Ergeb­nis­se ent­stan­den, die nun unse­re Pau­sen­hal­le schmü­cken. Sie zei­gen, wie unter­schied­lich ein gemein­sa­mes künst­le­ri­sches The­ma inter­pre­tiert wer­den kann. Das Pro­jekt bot uns nicht nur die Mög­lich­keit, einen bedeu­ten­den zeit­ge­nös­si­schen Künst­ler ken­nen­zu­ler­nen, son­dern auch, eige­ne krea­ti­ve Wege zu ent­de­cken und umzusetzen.