Reinoldus- und Schiller-Gymnasium

Religionskurs 10 auf der Suche nach Stolpersteinen

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Am Mitt­woch, den 24.06. 2026, waren wir, der ev. Reli­gi­ons­kurs (Klas­se 10), in der der Dort­mun­der Innen­stadt unter­wegs und haben uns auf die Suche nach Stol­per­stei­nen gemacht.
Dabei haben wir Geschich­ten über Men­schen, die alle von den Natio­nal­so­zia­lis­ten ver­folgt und in Lagern zu Tode gekom­men sind.
Stell­ver­tre­tend für vie­le Schick­sa­le möch­ten wir an Dr. med. Hugo Cohen erin­nern. Er war Arzt in Dort­mund und wur­de von den Natio­nal­so­zia­lis­ten ver­folgt. Sein Stol­per­stein macht deut­lich, dass hin­ter jedem Namen ein Mensch mit einer ein­zig­ar­ti­gen Lebens­ge­schich­te steht.
Außer­dem ent­deck­ten wir die Gedenk­plat­te zur Bücher­ver­bren­nung vom 30. Mai 1933. Sie erin­nert dar­an, wie die Natio­nal­so­zia­lis­ten ver­such­ten, freie Gedan­ken und Mei­nun­gen aus­zu­lö­schen.
Beson­ders bewegt hat uns auch die Erkennt­nis, dass es nicht nur in der Innen­stadt, son­dern auch in Dort­mund-Dorst­feld Stol­per­stei­ne gibt. Herr Wete­kam erzähl­te uns, dass unse­re Schu­le maß­geb­lich an der Ver­le­gung von drei Stol­per­stei­nen betei­ligt war – eine Geschich­te,
die heu­te kaum noch bekannt ist und zeigt, dass Erin­ne­rung direkt vor unse­rer eige­nen Schul­tür beginnt.
Natür­lich haben wir den Tag mit vie­len Fotos und Vide­os fest­ge­hal­ten, ein Grup­pen­fo­to durf­te dabei eben­so wenig feh­len. ☀ Zum Abschluss gab es bei der Hit­ze noch ein gemein­sa­mes Eis.
Ein Tag, der uns gezeigt hat: Erin­nern ist wich­tig – denn hin­ter jedem Namen steckt eine Geschich­te, die nicht ver­ges­sen wer­den darf.

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