Einige Schüler:innen der Klassen 7 und 9 haben in der Projektwoche Platz für mehr Grün geschaffen. Im Projekt „Abpflastern“ haben wir im Innenhof neben der Aula einen Teil des Schulhofs entsiegelt und ein schönes Staudenbeet angelegt. Doch bevor wir uns als Gärtnerinnen und Gärtner feiern konnten, mussten wir erst einmal ordentlich anpacken!
Zuerst machten wir uns daran, die Pflastersteine zu entfernen und die Fugen vom lästigen Unkraut zu befreien. Das war tatsächlich anstrengender, als es sich anhört. Unsere Hände wurden müde, unsere Arme schwer und die Pflastersteine schienen sich mit aller Kraft gegen uns zu wehren. Als wäre das nicht genug, gab es am Anfang auch noch ein paar Missverständnisse. Wir lagerten die Pflastersteine falsch, sodass wir sie später mit Unterstützung des Kurses von Frau Haak und Herrn Bräuer wieder richtig sortieren mussten. Da wurde uns klar: Nicht nur Muskelkraft, sondern auch Teamarbeit und gute Planung sind wichtig!
Doch das größte Highlight kam erst noch: Ein riesiger Laster lieferte uns ganze fünf Tonnen Erde! Ja, richtig gelesen: fünf Tonnen! Plötzlich sah es so aus, als könnten wir einen kleinen Berg neben der Aula eröffnen. Die Erde musste natürlich an die richtige Stelle gebracht werden, und dabei kamen wir ganz schön ins Schwitzen. Spätestens jetzt wusste jeder, dass die Projektwoche kein Wellnessurlaub war.
Trotz der anstrengenden Arbeit, der kleinen Pannen und der vielen Schaufeln Erde haben wir gemeinsam viel geschafft. Aus einer gepflasterten Fläche wurde ein grünes Staudenbeet, das unseren Schulhof schöner und natürlicher macht. Wir haben gelernt, dass man mit Teamarbeit, Geduld und einer ordentlichen Portion Humor auch schwierige Aufgaben meistern kann.
Unser Fazit: Abpflastern ist zwar kein Kinderspiel, aber wenn am Ende aus Steinen und Schweiß etwas Grünes entsteht, hat sich die Arbeit gelohnt.
