Die Cafete

Über Preise, Organisation und Ehrenamt…

9:30 Uhr. Erste große Pause. Dein Magen grummelt schon. Du begibst dich voller Vorfreude in die Cafete. Vor dir großes Gedränge. Ob 5. oder 12. Klasse: Jeder möchte eine der vielen mit Liebe zubereiteten Leckereien ergattern.

Die zahlreichen Angebote der Cafeteria sind bei den hungrigen Schülern sehr beliebt und der Ansturm auf die Backwaren immer groß.

Aber wie auch in allen Geschäften steigen hier die Preise an, was unter den Schülern, z.B. vor zwei Jahren, unter anderem die Frage aufgeworfen hat, wie es denn genau dazu kommt.

Seit knapp zweieinhalb Jahren sind Frau Kullik und Frau Kohlstedde nun schon verantwortlich für die Leitung der Cafeteria. Sie erzählen uns, dass die Preisanstiege zunächst vor allem an den Bäckereien und anderen Betrieben liegen, die die Preise erhöhen, was dann zwangsläufig dazu führt, dass diese auch in der Cafeteria angepasst werden müssen. Unterstützen will die Schule dabei regionale Unternehmen, die jeden Morgen frisch liefern.

Wer sich in der Cafete ein belegtes Brötchen kauft, investiert aber auch gleichzeitig in die Schule zurück. Denn der Gewinn pro Brötchen, welcher jedoch minimal ist, wie die Lehrerinnen uns verraten, fließt zunächst an den Förderverein. Dort kann jedes Mitglied der Schulgemeinschaft einen Antrag auf Unterstützung für Unterrichtsprojekte, Materialien etc. stellen, um unsere Schule mit vielen Extras, z.B. technisch und musikalisch, auszustatten.

Dies ist wiederum vor allem dadurch möglich, dass die Cafeteria von fleißigen Müttern und anderen Angehörigen der SchülerInnen ehrenamtlich geführt wird. Diese bemühen sich dort um den reibungslosen Ablauf, um pünktlich zur Pause alle Schüler zu versorgen. Darüber hinaus erledigen sie täglich zahlreiche Aufgaben wie den Einkauf von frischem Obst und Gemüse und das Zubereiten und Belegen von Brötchen. An ihrer Seite stehen dabei außerdem hilfsbereite SchülerInnen der Q1, welche sehr viel Spaß an der Arbeit haben: „Die Cafetenmütter und –väter nehmen jeden neuen Helfer gut auf, sind sehr nett und engagiert. Vor allem wird einem schnell geholfen, wenn man z.B. mal einen Preis nicht kennt.“ erzählt uns eine Schülerin, die seit Anfang des Schuljahres hinter der Theke tätig ist.

Die vielen Freiwilligen in unserer schuleigenen Cafeteria schaffen eine familiäre Atmosphäre, in der sich jeder, der sie besucht, wohlfühlt, dort seine Pause verbringen kann oder zumindest gerne auf ein Brötchen oder zwei vorbeikommt.

Mehr über die Cafeteria erfährt man auf ihrer Seite hier auf der Schulhomepage

Elena und Solveig, Q1

Ein Bericht des Literaturkurses Q1. Weitere Texte des Kurses befinden sich hier.

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