



Wie erkennt man eigentlich, ob Informationen im Internet wirklich vertrauenswürdig sind? Genau mit dieser Frage beschäftigte sich die Klasse 7B bei einem Workshop im Schülerlabor der Ruhr-Universität Bochum.
Der Besuch entstand aus einer konkreten Erfahrung aus dem Englischunterricht: Bei einer Recherche zu historischen Themen merkten die Schülerinnen und Schüler schnell, dass es oft gar nicht so einfach ist, passende und glaubwürdige Quellen zu finden. Welche Webseiten kann man überhaupt nutzen? Welche Informationen stimmen wirklich? Und wie erkennt man, ob Inhalte vielleicht von KI erstellt oder falsch dargestellt wurden? Da solche Kompetenzen im Schulalltag immer wichtiger werden, gleichzeitig aber oft zu wenig Zeit dafür bleibt, freuten wir uns sehr über die Möglichkeit, uns im Schülerlabor intensiver mit dem Thema zu beschäftigen.
Im Workshop lernten die Schülerinnen und Schüler unter anderem, Suchbegriffe gezielt anzupassen, verschiedene Quellen miteinander zu vergleichen und Informationen kritisch zu hinterfragen. Außerdem setzten sie sich mit spannenden Fragestellungen auseinander, etwa ob KI-generierte Musik als „echte“ Kunst bezeichnet werden kann oder ob dabei überhaupt noch eine kreative beziehungsweise künstlerische Leistung entsteht.
Der Workshop war Teil des Forschungsprojekts „ROSE – Reflective Online Search Education“, bei dem untersucht wird, wie Schülerinnen und Schüler ihre digitalen Suchkompetenzen verbessern können. So konnten wir nicht nur selbst viel lernen, sondern gleichzeitig auch einen kleinen Beitrag zur Bildungsforschung leisten.
Gerade in einer Zeit, in der täglich unzählige Informationen im Internet verfügbar sind, ist es wichtiger denn je, kritisch denken zu lernen und zuverlässige Quellen erkennen zu können. Der Tag an der Ruhr-Universität Bochum war deshalb nicht nur interessant, sondern auch ein wichtiger Beitrag zur Medienbildung und zum verantwortungsvollen Umgang mit digitalen Informationen.

