Der chinesische Kindergarten

Der fünfte Tag startete mit dem Besuch eines typisch chinesischen Kindergartens in Xi’an. Die Kinder begrüßten uns mit verschiedenen Tänzen zu chinesischen Liedern und hielten dabei bunte Pompons, Tücher und Ringe in ihren Händen. Sie beherrschten die Choreographien wie im Schlaf und wirkten sehr diszipliniert, da alle in Reih und Glied auf markierten Linien ihre Bewegungen auf festen Plätzen ausführten. Sch

nell stellten sich Frau Steffens, Herr Wetekam und Julia dazu und stiegen euphorisch mit ins Tanzen ein. Die Tänze waren zusammengestellt aus verschiedenen Übungen des Tai-Chis und trieben den ein oder anderen Tänzer ganz schön ins Schwitzen.

 

Danach führten uns einige der Kindergärtnerinnen durch die Räumlichkeiten, sodass wir einen guten Eindruck davon bekamen, wie die Kindergärten in China aufgebaut sind. Im Gegensatz zu Deutschland sind die Kindergärten ziemlich groß. Es finden hier mehr Kinder Platz zum Spielen und Tanzen. Die Kinder, welche in den Gruppenräu

men waren, forderten uns auf, mit ihnen Spiele zu spielen und zu malen. Das Ergebnis waren bunt bemalte Schirmchen aus Papier und kleine Lampions, welche wir von den Kindergartenkindern geschenkt bekamen und mit nach Hause nehmen konnten.

 

 

Abschließend stellten wir uns mit einigen der Kinder in Reihen auf und starteten mit einem kleinen gemeinsamen Tai-Chi-Kurs. In der prallen Sonne wurde das kleine Sportprogramm ziemlich anstrengend. Wir verabschiedeten uns von den Kindern mit einem Gruppenfoto und gingen dann weiter zur Middle School, um dort am Unterricht teilzunehmen.

 

Marie Buchmakowsky, Q2

 

Der chinesische Kindergarten