Von Sternen und Galaxien: Der Astronomieprojektkurs am RSG

Orionnebel
Orionnebel

Wie schön wäre es, wenn man all die bezau­bern­den Ster­ne am Nacht­him­mel ver­ste­hen wür­de? Hat nicht jeder schon Mal davon geträumt, die Ster­ne haut­nah durch ein rie­si­ges Tele­skop zu erleben?Diese und noch vie­le wei­te­re Mög­lich­kei­ten bie­tet der Pro­jekt­kurs Astro­no­mie von Frau Ham­pel. Durch die Koope­ra­ti­on mit der Ruhr-Uni Bochum war es uns mög­lich, Dok­to­ran­den und­Dok­to­ran­din­nen bei der Arbeit an wich­ti­gen wis­sen­schaft­li­chen Pro­jek­ten über die Schul­ter zu gucken. So konn­ten wir zum Bei­spiel das ein­sa­me Leben in der tro­ckens­ten Wüs­te der Welt in Chi­le, wo eine gro­ße Stern­war­te der Ruhr-Uni Bochum steht, mit­er­le­ben. Durch die wöchent­li­che Vor­be­rei­tung im Astro­no­mie­un­ter­richt eig­ne­ten wir uns die wich­tigs­ten Grund­la­gen in Bereich Spek­tro­sko­pie, Stern­be­ob­ach­tung und wei­te­ren The­men an, wobei Prof. Dr. Chi­ni von der Ruhr-Uni Bochum zwei span­nen­de Vor­trä­ge über sein der­zei­ti­ges For­schungs­the­ma, Exo­pla­ne­ten und Dop­pel­ster­ne, hielt. Den Höhe­punkt bil­de­te der Besuch der Schul­stern­war­te am Carl-Fuhl­rott-Gym­na­si­um in Wup­per­tal. Mit pro­fes­sio­nel­ler Aus­rüs­tung und lan­ger und span­nen­der Vor­be­rei­tung beka­men wir die Chan­ce sogar zahl­rei­che Him­mels­ob­jek­te, die mit dem blo­ßen Auge nicht zu sehen sind, auf­zu­neh­men und zu beob­ach­ten. Gleich­zei­tig wur­de es uns von Herrn Koch, dem Lei­ter der Stern­war­te, ermög­licht den Umgang mit höchst­wer­tigs­ter Aus­rüs­tung zu ler­nen und anschlie­ßend die ent­stan­de­nen Bil­der selbst zu bear­bei­ten. Astro­phy­sik ist nur ein Pro­jekt­kurs von meh­re­ren. Gemein­sam haben sie aber alle, dass die Leis­tun­gim Pro­jekt­kurs mit einer halb­jähr­li­chen Pro­jekt­map­pe fest­ge­legt wird und in der Q1 eine Fach­ar­beit ersetzt. Will man kei­ne Fach­ar­beit schrei­ben ist ein Pro­jekt­kurs also eine gute Alter­na­ti­ve. Ins­ge­samt bot uns die­ser Unter­richt die Chan­ce den fas­zi­nie­ren­den Welt­raum aus ganz neu­en Blick­win­keln zu betrachten.

Adam & Niklas, Q1